Bericht Modeball 2009

Auch heuer spielten sich Karan d'Ache anlässlich des Modeballs im alterwürdigen Brucknerhaus in die Herzen der Linzer - obwohl der Abend unter denkbar schlechten Vorzeichen stand.

Karan d' Ache rocken von Linz bis Eberschwang 

 

Schon Tage vor dem Konzert rumorte es in der Band, fehlte doch ein Tontechniker. Nach intensiver Fahndung auf der ganzen Welt konnte Interpol den "Storfer" ausfindig machen. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich ein ehemaliger CIA-Agent, der laut Wikipedia gerne Musik als Zermürbetaktik einsetzte. Der gebürtige Prambachkirchner war somit die erste Wahl für Karan d'Ache. Er wurde umgehend von seinem Job auf Guantanamo abberufen und zum Brucknerhaus beordert. 

Notlandung in der Donau?

Äußerst turbulent war die Anfahrt zum Modeball. Bei Außentemperaturen von -11 Grad verfing sich zu allem Überdruss ein Vogel im linken Vorderrad. Der Karan d'Ache-Bandbus musste unseriösen Quellen zufolge in der Donau - direkt vor dem Brucknerhaus - notladen. Nur der Gelassenheit von Steuermann Günter "Weger" Roitinger ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde. "Wos hobts'n. Ois ka Problem", meinte dieser gegenüber den anwesenden Massenmedien. Augenzeugen behaupteten übrigens, dass Karan d' Ache eigentlich wie immer am Parkplatz hinter dem Brucknerhaus ankamen und konnten somit die von der Band verbreitete Heldengeschichte nicht bestätigen. Wie auch immer, danach folgten die Aufbauarbeiten, die die zwölf Mann starke Truppe flott, aber (vorerst noch) hungrig meisterte.
 

Primitive Instinkte wurden ausreichend gestillt

Denn Essen und aber auch Erotik gab es infolge bis zum Abwinken. Nicht nur, dass Karan d' Ache und Co von einem Maturamädel mit umgerechnet 84 Wurstsemmeln gemästet wurden. Nein, viel mehr mussten sich die Musiker, allesamt im zeugungsfähigen Alter, mangels einer eigenen Garderobe neben den anderen Mädels entblößen und umkleiden, was für Gekichere sorgte (bei den Mädels). Etwas später bekamen die Burschen dann doch ihren eigenen Backstage-Bereich, wo statt blutjunger Maturantinnen zwei Kisten Bier auf die ansonsten sehr abstinenten Musiker warteten.

"Karan d' Ache hat Groupies?!"

Ab 22.05 Uhr wurde dann im Foyer abgerockt. Karan d' Ache legten mit defekter Monitorbox den elften Auftritt anlässlich eines Modeballs hin. Frontman Gerhard Franz schwang den "Sledge Hammer", bis das Publikum vor Verzückung kreischte. Auch "Hold your Hand", ein Klassiker aus dem Karan d' Ache-Programm, war ein echter Abräumer und ließ die Hände hoch- sowie die Tanzwut übergehen. Bis halb drei in der Früh geigten Karan d' Ache und die Funky Mehlhorns auf. Besonders auffallend war dabei eine Gruppe von fünf, sechs Mädels aus dem fernen Eberschwang, die praktisch im Alleingang die Party zum Explodieren brachte. "Karan d' Ache hat Groupies?!", staunten die Kritiker der "New York Times" und des Nachrichtenmagazins "Spiegel" unisono in ihren großen Berichten über das Konzert.
 

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Schneestad

In der Tat war die Situation auch für die Grieskirchner Rockmusiker überraschend. Sie wussten am Anfang nicht so recht, was sie mit den weiblichen Fans anfangen sollten. "Normalerweise bin ich bei solchen Angelegenheiten mit Frauen immer sehr zurückhaltend", gestand ein Innviertler Keyboarder von Karan d' Ache, der aber anonym bleiben möchte (wg. Datenschutz). Für Verwirrung sorgten auch die Wortmeldungen der Groupies, die ihre Heimat Eberschwang als "sensationelles Skigebiet" anpriesen. Wo doch jeder weiß, dass man eigentlich nur in Haag am Hausruck und Neukirchen am Walde super Ski fahren kann!
 

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Karan d'Ache investieren in die Zukunft

Die Musiker taten dann das, was sie am besten konnten. Sie luden die Groupies auf eine Runde Bier an der Bar ein. "Ich denke im Anbetracht der Finanzkrise ist es wichtig, auf unsere Main Target Group, die 14-19-jährigen fun- und freizeitorientierten Eberschwangerinnen, zuzugehen. Und wo würde das besser passen, als am Point of Sale", sagte der studierte Ökonom Michael S. in einer ersten kurzen Analyse. Die verkaufsfördernden Maßnahmen dauerten übrigens noch bis in die frühen Morgenstunden an.
 

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